3. Deutscher Fußverkehrskongress 2020

Am 21. Oktober 2020 fand der 3. Deutsche Fußverkehrskongress als digitale Konferenz von Stuttgart aus statt. Ziel des Kongresses war es, Fußverkehr stärker in den Mittelpunkt der Verkehrspolitik zu rücken. Veranstalter waren das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Zur Eröffnung begrüßen Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn das Online-Publikum. Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer halten Grundsatzreden zum Fußverkehr. Es gibt es zwei Keynotes, eine Auftakt- und eine Abschlussdiskussion sowie zwölf moderierte Foren, in denen aktuelle Projekte und Themen der Fußverkehrsförderung vorgestellt wurden. Dem Kongress waren in der Spitze 1100 Teilnehmer*innen zugeschaltet.

In der Mediathek finden Sie die Filme zu Fuß und die Bewegungsübungen mit Eric Gauthier, unter Wissenswertes viele interessante Dokumente zum Fußverkehr.

Interessante Nachrichten zum Fußverkehr finden sich auch auf dem Landesportal zur Rad- und Fußverkehrsförderung in Baden-Württemberg, aktivmobil BW.

Keynotes

Lucy Saunders hat das Konzept der Healthy Streets in London entwickelt. Worum es dabei geht, erläutert die Britin in ihrer Keynote-Rede.

Tinna C. Nielsen spricht in ihrer abschließenden Keynote-Rede, wie Menschen in Planungsprozesse eingebunden werden können.

Eröffnung und Diskussionen

Eröffnung des FUKO2020

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und OB Fritz Kuhn begrüßen die Teilnehmer*innen, die Verkehrsminister Winfried Hermann und Andreas Scheuer halten Grundsatzreden.

Auftaktdiskussion: Gesunde Straßen
– was ist jetzt zu tun?

Gesunde Straßen für Deutschland – das ist jetzt zu tun. Mit Lucy Saunders, Winfried Hermann (Verkehrsminister BW), Dr. Tobias Schneider (Sozialministerium BW) und Dr. Harry Lehmann (UBA).

Abschlussdiskusion: Nationale Fußverkehrsstrategie

Was können Handlungsfelder für eine nationale Fußverkehrsstrategie sein? Mit Ronny Meyer (Bremen), Karola Lambeck (BMVI), Christoph Erdmenger (BW), Thomas Kiel d’Aragon (Städtetag) und Katalin Saary (FUSS e.V.).

Mediathek

Eric Gauthier

Der Kongress tanzt – erste Bewegungsübung mit Eric Gauthier, dem international renommierten Tanz-Choreographen (Theaterhaus Stuttgart)

Der Kongress tanzt – zweite Bewegungsübung mit Eric Gauthier, dem international renommierten Tanz-Choreographen (Theaterhaus Stuttgart)

Filme zu Fuß

Wie läuft’s Stuttgart?

Stuttgarter Stäffele

Stuttgarter Fußbürger

Kinder in Stuttgart

Handicap

Moderne Stadtplanung

Länderfilm: Wie Baden-Württemberg, Bremen und Nordrhein-Westfalen
den Fußverkehr fördern

Foren

Bewegung unterstützt die Gesundheit. Wann eignen sich öffentliche Räume dafür?
Moderation: Anke Tempelmann,
AOK Bundesverband

Wie bekommt man Gehen in den Alltag eingebaut? Die Perspektive der Bewegungsförderung
Prof. Dr. Jens Bucksch, PH Heidelberg
Vortrag laden

Pandemie- und Klimafolgen-Anpassungen: Neue Ansprüche an die öffentlichen Räume
Angelika Winkler, Stadt Wien
Vortrag laden

Wie sehen Ortsmitten aus, die an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientiert sind?
Moderation: Matthias Bongard
Virtuelle Diskussion mit:
Stephanie Aeffner, Landes-Behindertenbeauftragte, Dejan Perc, Landesverband der kommunalen Migrantenvertretungen BW, Bernd Ebert, Landesseniorenrat BW, Theo Stepp, Dorfladen Großdeinbach eG

Wie sehen Ortsmitten aus, die an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientiert sind?
Moderation: Matthias Bongard

 

Virtuelle Diskussion mit:
Stephanie Aeffner, Landes-Behindertenbeauftragte, Dejan Perc, Landesverband der kommunalen Migrantenvertretungen BW, Bernd Ebert, Landesseniorenrat BW, Theo Stepp, Dorfladen Großdeinbach eG

Wie sehen Ortsmitten aus, die an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientiert sind?
Moderation: Matthias Bongard

 

Virtuelle Diskussion mit:
Stephanie Aeffner, Landes-Behindertenbeauftragte, Dejan Perc, Landesverband der kommunalen Migrantenvertretungen BW, Bernd Ebert, Landesseniorenrat BW, Theo Stepp, Dorfladen Großdeinbach eG

Querungsmöglichkeiten als Kernanforderung an Fußverkehrsnetze. Welche Optionen gibt es?
Moderation: Tanja Hohenstein, Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)

Das Aktionsprogramm 1.000 Zebrastreifen für Baden-Württemberg – Ziele und ein erster Erfahrungsbericht
Dr. Juliane Korn, NVBW Raphael Domin, Planersocietät
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Flächiges Queren in Ulm
Tim von Winning, Baubürgermeister Stadt Ulm
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Sichere und attraktive Straßen ermöglichen die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen. Wie lassen sich solche Straßen planen?
Moderation: Susanne Fuchs, Netzwerk Kinderfreundliche Kommunen
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Mehr Platz für Kinder!
Daniel Sauter, Urban Mobility Research
Vortrag laden

Spielen und Bewegen auf Straßen und Plätzen – Erfahrungen und Projekte in Stuttgart
Maria Haller-Kindler, Kinder- und Jugendbeauftragte der Landeshauptstadt Stuttgart
Vortrag laden

Parken, fahren, gehen oder sitzen – wofür nutzen wir den öffentlichen Raum und wie kann das erfolgreich vermittelt werden?
Moderation: Marcel Schreiber, Unfallforschung der Versicherer (UDV)
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Flächenneuverteilung zugunsten des Fußverkehrs – das Beispiel Mainz
Sascha Müller, Landeshauptstadt Mainz
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Mehr Fußverkehr bedeutet gleichzeitig weniger Parkplätze
Michael Obert, ehem. Baubürgermeister Stadt Karlsruhe
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Fuß- und Radverkehr konkurrieren um eng begrenzten Raum. Wie kann das Miteinander funktionieren?
Moderation: Prof. Dr. Jürgen Gerlach, Bergische Universität Wuppertal

Rad- und Fußverkehr auf gemeinsamen und getrennten selbstständigen Wegen
Sebastian Hantschel, TU Dresden
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Fahrradfahren in Fußgängerzonen – welche Lösungsmöglichkeiten gibt es?
Monika Neuhöfer-Avdić, Bürgermeisterin Stadt Lörrach, Vorstand AGFK BW
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Wie können die Bedürfnisse von Fußgänger*innen beim Gehen, Queren sowie beim Aufenthalt im öffentlichen Raum berücksichtigt werden?
Moderation: Arne Koerdt, Verkehrsministerium Baden-Württemberg

Ideen zur Weiterentwicklung der Straßenverkehrsordnung
Nils Weiland, Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau
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Anforderungen aus der Fußverkehrssicht
Roland Stimpel, Vorstand FUSS e.V
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Ohne Fußverkehr kein ÖPNV. Wie wird der Verbund am besten organisiert?
Moderation: Wolfgang Aichinger, Planersocietät

Zu Fuß in Wegeketten: ÖPNV ist auch Fußverkehr
Prof. Dr. Helge Hillnhütter, Norwegian University of Science and Technology
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Nahmobilität ist intermodal: Förderung des ÖPNV hebt Potenziale des Fuß- und Radverkehrs
Prof. Dr. Oliver Schwedes, TU Berlin
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Häufig beeinträchtigen Schwachstellen und Hindernisse das Gehen für Ältere. Welche guten Beispiele generationengerechter Infrastruktur gibt es?
Moderation: Dr. Klaus Dapp, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Älter und mobil: Wege sind zum Gehen da
Franz Müntefering, Vorsitzender BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen
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Barrierefreiheit in Innsbruck
Dr. Elisabeth Rieder, Behindertenbeirat Stadt Innsbruck
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Fußwege müssen durchgängig attraktiv und sicher sein. Wie gelingt es, notwendige Qualitäten im Fußverkehrsnetz durchgängig durchzusetzen?
Moderation: Merja Spott, Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Fußwegequalitäten im Neubauquartier direkt mitdenken
Lukas Lang, Seestadt Aspern Wien
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Basisnetz definieren und Qualitätsstandards für die kommunale Netzplanung festlegen
Stephan Oehler, Landeshauptstadt Stuttgart
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Die Einbindung wichtiger Akteure und neue Wege in der Partizipation machen die Fußverkehrspolitik gesellschaftlich relevant.
Moderation: Anne Mechels, Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Kommunikation zum Fußverkehr mit Politik und Betroffenen
Prof. Dr. Christoph Hupfer, Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft
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Reallabor für nachhaltige Mobilitätskultur – Neue Beteiligungsformate für den Fußverkehr
Doris Lindner, ZIRIUS, Universität Stuttgart
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Konzeptionelle Fußverkehrspolitik ist Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen.
Moderation: Alena Büttner, Manuela Weber, Umweltbundesamt

Die Leipziger Fußverkehrsstrategie – was kann die kommunale Ebene leisten?
Friedemann Goerl, Stadt Leipzig
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Geht doch! Auf dem Weg zu einer nationalen Fußverkehrsstrategie des Bundes
Uta Bauer, Difu
Vortrag laden

Abschluss-Statements

Abschluss-Statement Karola Lambeck, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Karola Lambeck

Abschluss-Statement Christoph Erdmenger, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

Wissenswertes

Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur:

Radfahrende und zu Fuß Gehende auf gemeinsamen und getrennten selbstständigen Wegen

Leitfaden für Planer*innen

Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur:

Sicher mobil mit dem Rollator

Tipps für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr

Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur:

Cape Reviso

Flyer

Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR):

Sichere Gehwege planen

Themenserie Verkehrssicherheit für Entscheider in Stadt und Land

Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR):

Verkehrsunfälle in Zahlen 2019: Fußverkehr

Das Statistik-Booklet des DVR

Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR):

Verbesserung der Sicherheit für zu Fuß Gehende

Beschluss vom 28.10.2020

FUSS e.V.:

Schritte zur Einführung einer kommunalen Fußverkehrsstrategie

Handlungsleitfaden

FUSS e.V.:

Verkehrsrecht auf die Füße stellen

66 Schritte zu fairen Regeln

FUSS e.V.:

Geh-rechtes Planen und Gestalten

Rechtliche Planungsgrundlagen für den Fußverkehr

Verkehrsministerium Baden-Württemberg:

Auf die Füße, fertig, los!

Erfolgreiche Wege zu mehr Fußgängerfreundlichkeit

Verkehrsministerium Baden-Württemberg

Ruhender Verkehr

Hinweispapier für die Straßenverkehrsbehörden, Bußgeldbehörden und Kommunen in Baden-Württemberg

Verkehrsministerium Baden-Württemberg/NVBW:

Fußverkehr – sozial und sicher

Ein Gewinn für alle

Verkehrsministerium Baden-Württemberg/NVBW:

Fußverkehrs-Checks

Leitfaden zur Durchführung

Verkehrsministerium Baden-Württemberg/NVBW:

Fußgängerüberwege

Leitfaden zur Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen in Baden-Württemberg

AGFK Baden-Württemberg:

Hol- und Bringzonen im Schulumfeld

Querungshilfen für den Fußverkehr

AGFK-Faktenblätter Nr. 3 und Nr.4